Die Plastische Chirurgie ist ein faszinierendes Teilgebiet der Medizin. Vor allem die facettenreichen Behandlungsmöglichkeiten entwickeln sich ständig weiter. Und weil dies ein immer breiteres Fachexperten-Wissen erfordert, wurde auch der bekannte Facharzt-Titel „Facharzt für Plastische Chirurgie“ vor einigen Jahren durch die Deutsche Ärztekammer zu der Bezeichnung „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ erweitert. Doch was waren die Gründe für diese Namensänderung?
Die Ästhetische Chirurgie, auch Schönheitschirurgie genannt, ist der bekannteste Teilbereich der Plastischen Chirurgie. Ärzte der Ästhetischen Chirurgie erfahren eine große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Vielleicht zog es auch aus diesem Grund viele Ärzte aus anderen Fachrichtungen in den Bereich der Ästhetischen Chirurgie. Viele Fachärzte konnten jedoch nicht die erforderliche Ausbildung vorweisen, so dass es vermehrt zu Meldungen über Operationsfehler kam. Das betraf so gut wie alle Bereiche der Ästhetischen Chirurgie. Es gab Komplikationen bei Brustvergrößerungen, Fettabsaugungen, Augenlidstraffungen und Facelifts. Sogar bei eigentlich eher einfachen Faltenbehandlungen mittels Faltenunterspritzungen wurden Behandlungsfehler bekannt.
Da sich jeder Arzt „Schönheitschirurg“ nennen darf, war es vielen Patienten nicht klar, dass sie bei einem Arzt ohne die entsprechende Ausbildung vorsprachen. Die Bundesärztekammer änderte aus diesem Grund den Facharzt-Titel „Facharzt für Plastische Chirurgie“ in den „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“. Nun können auch Laien sofort erkennen, welche fachlichen Kompetenzen bei dem jeweiligen Arzt vorhanden sind. Etwas kompliziert ist es jetzt aber immer noch, denn in anderen Fachrichtungen werden ähnliche Bezeichnungen verwendet. Dazu gehört beispielsweise die Zusatzbezeichnung „Plastische und Ästhetische Operation“. Auf keinen Fall sollte man diese Bezeichnung mit dem Facharzttitel des Plastischen und Ästhetischen Chirurgen verwechseln. Einige Hals-Nasen-Ohrenärzte können zum Beispiel solche Titel tragen, da sie die operative Qualifikation für ästhetische Operationen in ihrem Fachgebiet, also an den Ohren oder der Nasevorweisen können. Diese Qualifikation besitzen sie jedoch nur in ihrem Spezialgebiet und eben nicht für die allgemeine ästhetische Chirurgie wie z. B. für Brustvergrößerungen, Fettabsaugungen oder Bauchdeckenstraffungen.
Sechs Jahre dauert die Ausbildung des „Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ und er lernt in dieser Zeit die Behandlung aller Körperregionen intensiv kennen. Diese Ganzheitlichkeit ist die Grundlage eines ernst zunehmenden und kompetenten Beratungsgespräches. Dieser Facharzt kann somit über alle Bereiche der Ästhetischen Chirurgie sprechen. Dazu gehören die Schönheitschirurgie von Kopf (Gesichtschirurgie: Augenlidstraffung, Entfernung von Tränensäcken, Lidkorrektur, Facelift, Faltenunterspritzung) über die Brust (Brustvergrößerung (Silikonimplantate), Bruststraffung), Bauch (Bauchdeckenstraffung, Bauchstraffung, Fettabsaugung) bis zu den Beinen (Fettabsaugung, Oberschenkelstraffung).
Ein weiterer unverzichtbarer Teilbereich der Ausbildung des Arztes zum Facharzt der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie ist die Mikrochirurgie. In dieser Ausbildungsphase lernen Ärzte mit der Lupenbrille und dem Operationsmikroskop an kleinsten Arterien und Nerven (z.B. der Hand) zu operieren. Ein ausdauernder und beständiger Charakter ist dabei ebenso von großer Wichtigkeit wie eine ruhige und präzise Hand mit dem erforderlichen Geschick. Das Wissen und die Erfahrung aus dieser zusätzlichen Ausbildung in Mikrochirurgie vervollständigt in exzellenter Art die Voraussetzung für gelungene ästhetische Operationen.
Wie anfangs bereits erwähnt, sind die Bereiche der Ästhetischen Chirurgie (Schönheitschirurgie) umfassend. Aus diesem Grund haben sich manche Plastische Chirurgen auf ein bestimmtes Teilgebiet der Ästhetischen Chirurgie spezialisiert. Einer dieser Tätigkeitsschwerpunkte könnte beispielsweise die Brustchirurgie mit der Brustvergrößerung und der Bruststraffung sein. Andere Fachärzte haben sich auf die Gesichtschirurgie eingestellt. Dazu gehört beispielhaft die Augenlidkorrektur oder Augenlidstraffung mit Entfernung der Tränensäcke sowie dem Facelift.
Handelt es sich jedoch um kleinere Anwendungen, wie die Faltenbehandlung oder die Fettabsaugung, kann man guten Gewissens zu allen qualifizierten Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie gehen, da diese Behandlungen in der Regel alle dieser ästhetischen Chirurgen qualitativ hochwertig durchführen. Ein wirklich seriöser Arzt wird immer auf mindestens zwei Beratungsgesprächen bestehen und auch auf einer gewissenhaften Nachbehandlung, die über mehrere Jahre gehen kann.
Dr. Garcia begann vor über 15 Jahren seine Laufbahn als Plastischer Chirurg in Köln, ist „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ und genießt für seine Arbeit die Anerkennung seiner Kollegen in der Branche.
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© Dr. Garcia, Facharzt für Plastische und
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