In Nordrhein-Westfalen (NRW) werden zur Brustvergrößerung heute High-Tech-Produkte als Brustimplantate eingesetzt. Das war nicht immer so. Vor etwa fünfzehn Jahren bestand das Brustimplantat für die Brustvergrößerung auch in NRW noch aus einem sehr dünnwandigen Silikon-Beutel. Dieser Beutel war einfach mit flüssigem Silikonöl gefüllt. Einige Jahre später gab es mit diesen Silikonbeuteln große Probleme. Aus den dünnen Hüllen trat Silikon aus. Im Fachjargon wird dieser Vorgang Bleeding genannt. Auch die Form dieser Brustimplantate ließ zu wünschen übrig. Damals konnte man nur eine bestehende Brustform vergrößern, nicht aber neu formen.
In den USA und Europa gab es Anfang der 1990er Jahre große Verunsicherung aufgrund des Silikonmaterials. Später stellte sich dann heraus, dass diese Sorge völlig unbegründet war. Diese Verunsicherung war der Anlass dafür, dass zahlreiche Studien zur Prüfung des Silikonmaterials und der Silikonimplantate in Auftrag gegeben wurden. Heute steht fest, dass Silikon als Material für Brustimplantate völlig unbedenklich ist.
Zwischenzeitlich kamen mit Kochsalzlösung gefüllte Brustimplantate zur Brustvergrößerung auch in NRW auf den Markt. Die waren aber keine wirkliche Alternative. Sie bildeten schon nach kurzer Zeit sichtbare Wellen an den Oberflächen. Zudem ging das Volumen schnell verloren, sie glucksten und waren leicht zu ertasten. Als weitere Alternative wurde Sojaöl verwendet. Allerdings traten damit ebenfalls Komplikationen auf. Sie wurden schnell wieder vom Markt genommen.
Silikon ist bis heute das beste Material für Brustimplantate zur Brustvergrößerung in NRW wie überall geblieben. Mittlerweile werden Implantate verwendet, die mit kohesivem Silikongel gefüllt sind. Diese können nicht mehr auslaufen. Ihre Formen sind in rund und tropfenförmig definiert. Es gibt die Implantate darüber hinaus mit unterschiedlichen Oberflächen (glatt oder aufgerauht). Bei uns kommen nur CE-zertifizierte Implantate von namhaften Herstellern zum Einsatz. Einige Hersteller bieten sogar eine lebenslange Garantie auf das Implantatmaterial an.
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© Dr. Garcia, Facharzt für Plastische und
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